World Invasion der Film

“World Invasion: Battle Los Angeles” ist ein US-amerikanischer Science-Fiction, Kriegs- und Action-Movie aus dem Jahr 2010, die Premiere in den USA war im März 2011. Regie führte Jonathan Liebesman, der auch “Der Fluch von Darkness Falls”, “Texas Chainsaw Massacre: the Beginning” und “Zorn der Titanen” drehte. Zur Premiere erschien ergänzend ein Computer-Spiel zum Film. Der Streifen selbst ist auch als “Battle: LA” sowie “Battle: Los Angeles”, also ohne “World Invasion” bekannt. Die Schauspielerin Michelle Rodriguez war auch in “Avatar – Aufbruch nach Pandora” zu sehen, Aaron Eckhart in “Batman – The Dark Knight” , “The Core – der innere Kern” und “The Missing”.

poster_lg01 Für Meteore geglaubte Raumschiffe entpuppen sich als Truppentransporter für Alien-Invasoren

Zunächst kommt es zu einem vermeintlichen Meteor-Schauer rund um den Globus. In vielen Regionen schlagen diese in Küstennähe ins Meer ein, doch schon bald entpuppen sie sich als Transporter für außerirdische Armee-Einheiten. Völlig überrumpelt büßt die Menschheit zunächst eine Großstadt nach der anderen ein. In Los Angeles plant die US Army daher einen Luftschlag ähnlich dem Befehl Broken Arrow, wenn die Luftwaffe eine überrannte Einheit mit einem Bombenteppich überzieht.

Mit der vollständigen Vernichtung will das Militär erreichen, dass Los Angeles für die Aliens nutzlos ist. Dennoch versucht die Army, so viele Menschen wie nur möglich aus der verloren geglaubten Metropole zu evakuieren. Der kriegserfahrene Staff Seargant Michael Lantz (Aaron Eckhart), der eigentlich gerade erfolgreich um seinen Austritt aus der Armee gebeten hatte, wird dem Second Lieutenant Martinez (Ramón Rodríguez) zugewiesen, Zivilisten aus einer Polizeistation zu evakuieren. Wegen des geplanten Luftschlags ist die Einheit von Anfang an unter Zeitdruck.

Die Lage in Los Angeles scheint völlig außer Kontrolle geraten zu sein

Bereits auf dem Weg zum Einsatzziel in Santa Monica kommt es zuerst zur Begegnung mit versprengten Soldaten, die von großer Furcht gekennzeichnet sind. Später dann auch zu einem ersten Gefecht mit den Außerirdischen, wobei die Einheit erste Verluste zu vermelden hat. Schließlich können sie die eingeschlossenen Zivilisten erreichen, doch nach wie vor steht die Gruppe unter großem Zeitdruck. Auf dem Rückweg kommt es dann immer wieder zu Scharmützeln.

Sie können einen verletzten Alien etwas genauer untersuchen, um so mehr darüber zu lernen, wie die am schnellsten zu töten sind. Ein erster Ausflugversuch der Zivilisten und Verletzten scheitert, der Helikopter wird restlos zerstört. Daraufhin macht sich die Gruppe in einem Schulbus auf den Weg. Die Straßen sind teilweise zerstört und mit zahlreichen Autowracks übersät, was ein schnelles Vorwärtskommen unmöglich macht. Nach einem größeren Zwischenfall, bei dem sich Seargant Martinez opfert, schafft es der Rest in die Militärbasis.

Ein Kriegsfilm, der die Realität des Gefechts und der zahllosen Feindberührungen zeigt

Doch es stellt sich heraus, dass die Aliens der Stützpunkt längst überrannt haben. Auch der geplante Luftangriff konnte nicht durchgeführt werden. Stattdessen findet Nantz Kartenmaterial, das darauf hindeutet, dass es einen letzten Sammelpunkt gibt. Dorthin macht sich die Gruppe nun auf. Tatsächlich schaffen sie es und werden in letzter Sekunde von einem Hubschrauber abgeholt. Während des nunmehr nächtlichen Fluges fällt Seargant Nantz auf, dass ein großer Bereich der Stadt unbeleuchtet ist. Dass die Aliens per Funk dirigiert werden, vermutet er schon lange.

Und in diesem Bereich von Los Angeles ohne Strom vermutet er deren Leitzentrale. Er lässt sich absetzen, weil er es jetzt genau wissen will. Der Rest der Gruppe folgt ihm – ohne zu wissen, was sie erwarten wird. Die Kritiken zu “World Invasion: Battle LA” sind sehr unterschiedlich. Zum Teil wird der etwas übertriebene Helden-Pathos genannt. Außerdem würde dem Film auch eine Story oder gar die Funktion einer Metapher fehlen. Doch dieses komplizierte Gebahren maßt sich “World Invasion: Los Angeles” überhaupt nicht an. Vielmehr wird der Zeitpunkt der Invasion und die daraus resultierende Ratlosigkeit der Soldaten im Gefecht perfekt und direkt geschildert. Entsprechend vollgepackt und schnell ist der Film in Kampfszenen und Gefechten mit dem Feind – es geht buchstäblich Schlag auf Schlag.